Heuer waren wir wieder in Barcelona, da sich mein Freund Markus für den Marathon angemeldet hat. Leider konnte er wegen einer Verletzung am Knöchel nicht teilnehmen. So hatten wir diesmal mehr Zeit für Sightseeing. Das Wetter war für Anfang März angenehm warm und sonnig. Unser Hotel, nicht weit vom Plaza de Catalunya entfernt, also zentral gelegen. Nach einem guten Frühstück in einem der vielen Cafes (meistens ein Weckerl mit Iberico Schinken und Cafe con Leche) gingen wir gestärkt die Stadt erkunden. Das erste Mal als wir in Barcelona waren, kauften wir Tickets für diese Big Bus Touren, damit man einmal das wichtigste zu sehen bekommt. Heuer haben wir uns dann ein paar Dinge herausgepickt die wir uns genauer angesehen haben. Außerdem hatten wir nur ein Wochenende, da muss man sich die Zeit einteilen.  Diesmal sind wir mit den Öffis gefahren. Die U-Bahn und Busverbindungen sind super und eigentlich ist alles gut zu erreichen. Unter anderem sahen wir uns den Park Güell, den Tibidado und die gotische Kathedrale  La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia an.

Der Park Güell wurde von Antoni Gaudi als Auftragsarbeit für Eusebi Güell einen Industriellen gebaut. Geplant waren ursprünglich 60 Villen, davon wurden aber nur 3 Villen fertiggestellt, die der Fam. Guell, die der Fam. Gaudi und die eines befreundeten Architekten. Das Vorhaben scheiterte deshalb, da zur Finanzierung des Projektes vorab schon die Grundstücke veräußert hätten werden sollten. Tatsächlich wurden nur 2 Parzellen verkauft. Touristen Blockabfertigung zur beliebten Terrasse usw.. Dafür konnten wir dann die Mönchssittiche in den Palmen beim Nestbau beobachten. Das war nett.   

Am Tibidado, der Hausberg von Barcelona, war an diesem Tag (Freitag) leider nicht nur die Seilbahn zur Sagrat Cor nicht in Betrieb, sondern es fuhr auch die Tramvia Blau nicht.  Da wir beide nicht mit der gesamten Fotoausrüstung hinauf gehen wollten, entschlossen wir uns, uns in eines der Cafes zu setzen und von dort die Aussicht auf Barcelona zu genießen. Bei unserem nächsten Besuch, werden wir uns den genauen Zeitpunkt für den Sonnenuntergang ansehen und natürlich wann die Seilbahn in Betrieb ist, damit wir bei Sagrat Cor hoffentlich ein schönes Foto machen können. 

Sagrada Familia Aussicht vom Tibidado

 

 

Wen Architektur um 1900 interessiert, der wird in Barcelona viel entdecken können. An der Passeig de Gracia reiht sich ein Haus des katalanischen Jugendstils (Modernisme) an das andere. Ganz tolle Gebäude, absolut sehenswert. Hier die beiden bekanntesten 😉 

 

Casa Batlló

La Pedrera Casa Milà

La Pedrera Casa Milà

 

 

 

 

 

Casa Bruno Cuadros

Casa Bruno Cuadros La Rambla

 

 

Wunderschön auch das gotische Viertel Barri Gotic mit der Kathedrale an der von der Grundsteinlegung 1298 – 1913  immer wieder gebaut wurde.

 

Ausblick vom Dach der Kathedrale La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia

Kathedrale St. Eulalia

Kathedrale St. Eulalia

Kathedrale St. Eulalia

Kathedrale St. Eulalia

 

Hübsch ist auch der Innenhof mit den berühmten Gänsen und dem hl. Georg, Schutzpatron der Katalanen. Da wir Anfang März dort waren, fehlten noch die Topfpflanzen im Innenhof. Im Frühling oder Sommer ist das sicher noch schöner. 

Der Hafen hat sich auch stark verändert, ich kann mich noch an meine erste Barcelona Reise erinnern, das war irgendwann in den 90iger Jahren. Da gab es gerade mal die Santa Maria zu besichtigen und sonst war da nix los. Mittlerweile gibt recht viele Restaurants und ein großes Shopping Center. 

 

Hafen Verwaltung Port Vell Barcelona

Abschließend haben wir am Sonntag noch die Marathonläufer brav angefeuert und sind dann bis zum Plaza Montjuic hinaufspaziert, wo der Start/Ziel Einlauf war.  

Zum Strand haben wir es diesmal wieder nicht geschafft. Na vielleicht wird es ja nächstes Mal was. Barcelona immer eine Reise wert.