Größe ca. 5 cm
Temperatur zwischen 23° und 25°
Meine Wasserwerte: PH 8 GH 10
Keine Vermehrung im Süßwasser
Beckengröße ab 60 cm, gut strukturiert

Stiphodon-atropurpureus

Stiphodon-atropurpureus

Ich pflege meine 4 kleinen Grundeln in einem Aquarium mit ca. 150l. Vergesellschaftet sind sie mit Atya gabonensis, Atyopsis moluccensis. Anfangs hatte ich noch ein paar Pseudogastromyzon myersi und Gastromyzon punctulatus als Mitbewohner. Durch die hohen Temperaturen im Sommer 2015 verlor ich alle Flossensauger. Das Becken ist mit vielen Flusskieseln, Wurzeln und feinem Bodengrund ausgestattet, so kann jeder sein kleines Revier beanspruchen.

Stiphodon-atropurpureus Mädchen

Stiphodon-atropurpureus Mädchen

Mittlere bis starke Strömung muss auf jeden Fall vorhanden sein. Außerdem sollte man auch auf eine gute Filterung und sauerstoffreiches Wasser achten. Stiphodons sind anderen Mitbewohnern gegenüber friedlich. Untereinander rangeln nur die Männchen miteinander. 🙂 Insgesamt ist das bei diesen Grundeln aber harmlos. Anscheinend habe ich doch mehr Buben, als ursprünglich geglaubt. Geplant waren eigentlich 2 Paare. Leider konnte man sie anfangs schlecht auseinander halten, da sie alle eher farblos waren.  Irgendwie sieht es auch so aus, als könnten sich die restlichen 2 Männchen nicht richtig durchsetzten. Deshalb möchte ich gerne noch aufstocken, damit sich vielleicht das *Gestupse*  besser verteilt. 

Stiphodon-atropurpureus Bub

Stiphodon-atropurpureus Bub

Stiphodon-atropurpureus Pseudogastromyzon myersi

Die kleinen Grundeln sind hauptsächlich Algen- und Aufwuchs fresser. ( vorwiegend Kieselalgen) Gefüttert wird mit Spirulina, Kelp, Plankton pur und kleinem Frostfutter.
Sollte man zu wenig Algen im Becken haben, kann man diese auch selbst herstellen.
Nachzulesen in der Artenbeschreibung von Stiphodon percnopterygionus im
Grundelforum

Die Vergesellschaftung hat bei mir recht gut mit Flossensaugern funktioniert. 

 

Ich werde hier weiter berichten, wie sich die Lage durch die Neuzugänge verändert .

 

Juni 2016:

Seit ein paar Monaten habe ich jetzt eine kleine Gruppe von insgesamt 6 Tieren. Seitdem ist es unter den Grundeln doch etwas ruhiger geworden, außer wenn es ums Futter geht, da wird gestupst was das Zeug hält. 😉

Februar 2017:

Leider haben 2 der Stiphodons nicht überlebt und ich stehe wieder am Anfang. Im Moment möchte ich aber keine neuen Tiere dazugeben. Mal sehen wie sich die Situation weiterentwickelt. 

August 2017:

Von meinen ursprünglich 6 Tieren lebt nur mehr das dominanteste Männchen.
Der ist putzmunter und wirklich schön. Ich habe noch versucht die letzten beiden Grundeln aufzupäppeln, da sie sehr dünn waren und hab sie alleine in ein Quarantänebecken gegeben. Die beiden haben bis zum Schluss wirklich viel gefressen, aber nichts zugenommen. Leider sind alle Versuche den Tieren zu helfen kläglich gescheitert.  Ich habe keine Ahnung ob es irgendwelche Parasiten waren, oder ob die Tiere einfach an zu wenig Futter kamen. Mein größtes und  ältestes Männchen war beim Füttern immer recht ruppig zu den anderen. 
Bei meinen restlichen Fischen im Becken, konnte ich keinerlei Krankheiten feststellen. Ich werde die Grundeln wahrscheinlich nicht mehr nachbesetzen, da es Wildfänge sind und ich nicht noch mehr Tiere verlieren möchte.